Das Problem: Diabetes und das metabolische Syndrom

Der menschliche Körper besteht aus ĂŒber 70 Billionen Körperzellen. In jeder dieser Zellen laufen pro Sekunde 100.000 chemische Reaktionen ab. Keine einzige dieser Reaktionen wĂŒrde erfolgen, ohne Energie, die wir ĂŒber die Nahrung zu uns nehmen. Doch zu viel Energie wirkt schĂ€dlich auf unseren Körper und der Stoffwechsel gerĂ€t ins Wanken. Es gilt, das richtige Gleichgewicht zu finden. Die scheinbar einfachste Methode, dem „EnergieĂŒberschuss“ entgegenzuwirken ist regelmĂ€ĂŸige körperliche AktivitĂ€t, denn diese verbrennt ĂŒberflĂŒssige Kalorien. Doch es sind immer weniger Menschen, die sich bewegen und Ihrem Körper etwas Gutes tun. Die Folgen sind verheerend.

Die Rede ist sowohl von der Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus als auch dem metabolischen Syndrom als Sammelbezeichnung fĂŒr verschiedene Krankheiten und Risikofaktoren von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Anzahl von Betroffenen und Risikogruppen ist alarmierend. Momentan gibt es weltweit ĂŒber 370 Millionen Diabetiker – Tendenz steigend (IDF, Diabetes Atlas 2012, 5. Ausgabe). Das metabolische Syndrom ist die Hauptursache fĂŒr die koronare Herzerkrankung, die mit Abstand hĂ€ufigste Todesursache in den Industrienationen. Auch hier ist zeigt die Tendenz deutlich nach oben (Europa in Zahlen – Eurostat-Jahrbuch 2006-07). All diesen Problemen können Sie mit dem einzigartigen Verfahren der individuellen systemischen BioKorrektur erfolgreich entgegenwirken und damit Ihr persönliches Wohlbefinden steigern. Nehmen Sie Ihre Gesundheit selbst in die Hand!

Diabetes in Zahlen

Über sieben Milliarden Menschen leben momentan auf der Erde – mehr als 370 Millionen von ihnen sind Diabetiker. Im Jahr 2030 werden unter den weltweit voraussichtlich 8,4 Milliarden Menschen 435 Millionen Diabetiker sein. Experten sprechen bereits von Diabetes mellitus als Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts. Die Kosten, die gegenwĂ€rtig durch diese Stoffwechselkrankheit entstehen, belaufen sich auf 471 Milliarden US-Dollar pro Jahr – Tendenz steigend (IDF; Diabetes Atlas 2012, 5. Ausgabe).

Man unterscheidet zwischen verschiedenen Formen der Diabetes mellitus. Am meisten verbreitet sind die Typen 1 und 2. Beim Typ-1-Diabetes handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung und einen absoluten Insulinmangel. Der Körper ist nicht in der Lage, dass fĂŒr die Blutzuckerregulation so wichtige Hormon Insulin zu bilden. Den weitaus grĂ¶ĂŸeren Anteil (ungefĂ€hr 90 Prozent) aller Diabetiker machen aber die Typ-2-Diabetiker aus. Bei dieser Form spricht man von einer „Insulinresistenz“: Der Körper produziert zwar Insulin, aber die Zellen reagieren nicht ausreichend darauf. Als Ursachen fĂŒr einen Diabetes mellitus Typ 2 gelten neben genetischen Veranlagungen auch Fehl- bzw. ÜberernĂ€hrung und Bewegungsmangel. In Nordamerika, sowie Mittel- und Westeuropa ist die sogenannte „Wohlstandserkrankung“ bereits seit Jahrzehnten ein bestehendes Problem. Allein in Deutschland wird die Zahl der Diabetes-Erkrankten auf derzeit sechs Millionen Menschen geschĂ€tzt; in ganz Europa sind es ĂŒber 50 Millionen. In den USA stieg die Rate der unter Diabetes oder einer Vorstufe leidenden Jugendlichen zwischen 2000 und 2008 von 9 auf 23 Prozent (May et al. Prevalence of Cardiovascular Disease Risk Factors Among US Adolescents, 1999-2008. Pediatrics, 2012; 129 (6); 1035-41). IDF; Diabetes Atlas 2012, 5. AusgabeDer Blick muss jedoch auch auf andere Kontinente gerichtet werden: In Afrika wird bis 2030 die Zahl der Diabetes-Erkrankten um nahezu 100 Prozent steigern. Asien, SĂŒd- und Mittelamerika erwarten eine Zuwachsrate zwischen 60 und 70 Prozent (IDF, Diabetes Atlas 2009, 4. Ausgabe). Im Jahr 2003 wurde Russland in der Liste der Nationen mit den meisten Patienten, die eine gestörte Glukosetoleranz aufweisen, hinter Indien und China mit 17,8 Millionen Betroffenen weltweit auf Platz drei gefĂŒhrt (IDF; Diabetes Atlas 2012, 5. Ausgabe). All diese Zahlen schildern zweifellos eine der grĂ¶ĂŸten gesellschaftsmedizinischen Herausforderungen, die es sowohl in der Gegenwart als auch der Zukunft zu lösen gilt.

Das metabolische Syndrom

Der Begriff des metabolischen Syndroms ist in aller Munde. UnzĂ€hlige Ratgeber verweisen darauf, dass ein immer grĂ¶ĂŸerer Teil der Bevölkerung entweder schon erkrankt ist oder zu den Risikogruppen gehört. Doch was ist es, wovor alle warnen? Geht es wirklich jeden an und was kann man dagegen tun?

Der Begriff „metabolisch“ entstammt dem Griechischen und beschreibt etwas, das den Stoffwechsel betrifft. Ein Syndrom ist ein Sammelbegriff fĂŒr mehrere Faktoren, die in ihrer Kombination ein Krankheitsbild ergeben. Das metabolische Syndrom ist keine eigenstĂ€ndige Erkrankung sondern eine Kombination aus insgesamt vier verschiedenen Faktoren, weswegen es auch den Beinamen „das tödliche Quartett“ trĂ€gt. In Deutschland sind momentan 12 Millionen Menschen betroffen (Assmann-Stiftung fĂŒr PrĂ€vention, 2013). Die vier Bestandteile sind:

  • Bluthochdruck
  • bauchbetontes Übergewicht
  • hohe Blutfettwerte (erhöhte Triglyzeride und LDL-Cholesterin-Werte)
  • Insulinresistenz

Es gilt als der entscheidende Risikofaktor fĂŒr das Entwickeln einer koronaren Herzkrankheit, da sich beispielsweise durch eine falsche ErnĂ€hrung Fettgewebe an den GefĂ€ĂŸwĂ€nden ablagert. Außerdem besitzt es eine hohe Bedeutung bei der Ausbildung von Diabetes mellitus Typ 2. Diverse Studien haben ergeben, dass Menschen, die am metabolischen Syndrom leiden, dreimal hĂ€ufiger einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erleiden, als Nichtbetroffene. Das Risiko, daran zu sterben, ist doppelt so hoch (Mottillo, S., Filion, K.B., Genest, J., Joseph, L., Pilote, L., Poirier, P., Rinfret, S., Schiffrin, E.L. & Eisenberg, M.J. (2012). The Metabolic Syndrome and Carrdiovascular Risk. A Systematic Review and Meta-Analysis. Journal of the American College of Cardiology. 56 (14), 1113-1132). Experten gehen davon aus, dass ab dem Jahr 2030 jĂ€hrlich ĂŒber 23 Millionen Menschen an der koronaren Herzkrankheit sterben werden. Hauptverantwortlich fĂŒr das erhöhte Auftreten des metabolischen Syndroms sind neben genetischen Veranlagungen auch ungesunde Lebens- und ErnĂ€hrungsgewohnheiten. Vor allem ĂŒbergewichtige Personen sind durch ein erhöhtes Risiko fĂŒr Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte und erhöhten Blutzucker gefĂ€hrdet. Deshalb ist die Kombination aus regelmĂ€ĂŸiger körperlicher AktivitĂ€t und ausgewogener ErnĂ€hrung der SchlĂŒssel zum Erfolg auf dem Weg zum verbesserten Wohlbefinden. Mithilfe der individuellen systemischen BioKorrektur erreichen genau das: Ihr Stoffwechsel stabilisiert sich, Sie haben ein gesteigertes persönliches Wohlbefinden und verbrennen insgesamt mehr Energie in Form von ĂŒberschĂŒssigem Fett. Das Risiko von Folgeerkrankungen und negativen Begleiterscheinungen verringert sich deutlich.

Mikrozirkulation
Mikrozirkulation und BioKorrektur: unter folgendem link finden Sie die Publikation zu  Wirkungen der BioKorrektur im Bereich der Mikrozirkulation